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Das Beste für obendrauf und dazwischen

Wichtige Frage – richtige Wahl

Es gibt verschiedene Einflüsse, die Pflastersteine aushalten müssen und verschiedene Bereiche, in denen sie eingesetzt werden. Aus diesen Überlegungen ergibt sich neben der Wahl des richtigen Aufbaus auch die Entscheidung für eine gebundene oder ungebundene bzw. wasserundurchlässige oder drainfähige Verfugung. Als Bindemittel kommen dabei Zemente und Kunstharze zum Einsatz.

Gebunden modern – ungebunden traditionell

Gebundene Fugen gelten als die modernere Bauweise und erfreuen sich besonders in drainfähiger Ausführung im privaten Bereich wachsender Beliebtheit. Im öffentlichen Bereich haben sie als wasserundurchlässige Fugen aufgrund ihrer hohen Festigkeit und Beständigkeit gegen Wasser, Schmutz und Pflege große Bedeutung bei hochfesten und hochbeanspruchbaren Flächen. Als Bindemittel kommen dabei Zemente und Kunstharze zum Einsatz.

 

Ungebundene Fugen kommen bei Mischbauweisen und der ungebundenen Bauweise zum Einsatz. Sie stehen für eine eher traditionelle Bauweise. Sie werden verstärkt im öffentlichen Straßenverkehr eingesetzt, finden aber auch im privaten Bereich Anwendung – insbesondere bei Klinkerbelägen mit sehr schmalen Fugen. Sie werden im Allgemeinen nur eingefegt oder eingeschlämmt. Nachteilig bei den meisten ungebundenen Fugen ist, dass sie anfälliger für Moosbefall und Auswaschungen durch Reinigungsmaschinen sind. Das führt auch zu einer geringeren Stabilität der Steine.

Hier drainfähig – dort wasser­undurchlässig

In vielen Gemeinden wird die Versiegelung von Pflasterflächen untersagt – der Aufbau einer Pflasterfläche mit drainfähigen Fugen trägt dieser Forderung Rechnung. Wasserundurchlässige Fugen hingegen werden im öffentlichen Bereich dort eingesetzt, wo Wasser oberflächlich zur Kanalisation geführt wird.

Drainfähiger Fugenmörtel

Drainfähiger Fugenmörtel

  • Geeignet für den leicht beanspruchten Bereich
  • Abflussspitzen werden minimiert
  • Kanalisation wird entlastet
  • Keine Frostschäden durch anstauendes Wasser
  • Grundwasserneubildung wird verstärkt
  • Einsparung von Abwassergebühren

Wasser­undurchlässiger Fugenmörtel

Wasser­undurchlässiger Fugenmörtel

  • Geeignet für den stark beanspruchten Bereich
  • Robust gegen Hochdruckreiniger
  • Besonders geeignet bei Polygonplatten und
  • Großpflaster aus Naturstein
  • Unempfindlich gegen Verschmutzung
  • Geeignet bei nicht drainfähigen Unterkonstruktionen

Bemessung der Wasser­durchlässigkeit

Beim Thema Wasserdurchlässigkeit gilt folgende Faustregel: die Drainfähigkeit der Konstruktion muss von oben nach unten zunehmen, damit es nicht zu einer Stauung des eingedrungenen Wassers kommt. Die Wasserdurchlässigkeit (Permeabilität) eines Stoffes wird mit dem Durchlässigkeitsbeiwert kf angegeben.

Dieser kann einfach berechnet werden:
Wassermenge (m³) / Fläche (m²) x Zeit (s) = kf (m/s)

Nach der DIN 18130 kann Wasserdurchlässigkeit in drei Kategorien eingeordnet werden:

  • sehr stark durchlässig, z.B. reiner Kies > 10 m/s
  • durchlässig, z. B. feinkörniger Sand: bis 10 m/s
  • sehr schwach durchlässig, z.B. Ton, Schluff < 10 m/s

Regeln der ZTV-Wegebau

Auch bei der Verfugung ist es wichtig, die gewünschte Nutzung schon vorher zu kalkulieren. So sehen die ZTV-Wegebau bei der Nutzungskategorie N1 einen Mindestfugenabstand von 1 mm, bei der Nutzungskategorie N3 von mindestens 3 mm vor. Nur bei spaltrauem Naturstein sind einzelne, punktuelle Kontaktstellen zulässig. Für das Höchstmaß der Fugenbreite ist hingegen die produktionsbedingte oder vereinbarte Maßtoleranz der Pflastersteine und Platten zu beachten. Generell gilt, dass die Fugen möglichst eng auszubilden und eine Pressverlegung zu vermeiden ist.

Ceresit Farb­übersicht

Ceresit Farb­übersicht

Die perfekte Pflasterfuge muss nicht nur praktisch und pflegeleicht sein, sondern sollte sich auch harmonisch in das Gesamtbild einfügen. Deshalb bietet Ceresit eine Vielzahl an Fugenmörtel in verschiedenen Farben – passend für jedes Pflastermaterial und mit genug Freiraum zur kreativen Gestaltung.

Weitere Informationen

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Publikation: Von Haus aus perfekt
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Infoblatt: Einsatzbereiche GaLaBau
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